In der westlichen Ernährungslehre sind einzelne Bestandteile wie bespielsweise Kohlehydrate, Fette, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe entscheidend für die Bewertung eines Lebensmittel. Im Gegensatz dazu werden Lebensmittel in der chinesischen Ernährungslehre nur hinsichtlich energetischer Aspekte klassifiziert. Die Lebensmittel werden in kalt, neutral oder warm eingeteilt. Der Verzehr von scharfen Gewürzen ist ein bekanntes, einfaches Bespiel hierfür, die einen unter Umständen zum Schwitzen bringen.  Dementsprechend werden scharfe Gewürze als warm eingestuft. Allerdings bezieht sich die Klassifierung nicht nur auf das mit dem Konsum direkt vorbundende Wärmeempfinden. In der chinesischen Diätik haben die Lebensmittel auch einen Einfluss auf die inneren Organe und können somit kranksheitsfördernd sein oder deren Vorbeugung dienen.

Die Zutaten und deren Zubereitung sind entscheidend. Es muss nicht chinesisch gekocht werden! Soweit möglich muss auch nicht auf Genuss oder bestimmte Lebensmittel verzichten werden. Oft reicht es aus, die Menge zu reduzieren oder eine passende Alternative zu finden.

Auch hier ist für jeden Patienten eine indivduelle Anamnese entscheidend. Es gibt pauschal keine guten oder schlechten Lebensmittel.